Projekt als Homöopath unterstützen

Das Wichtigste in Stichworten:

Das Projektteam ist für die übergeordneten organisatorischen Angelegenheiten zuständig.

Die BehandlerInnen nehmen vor Ort mit Flüchtlingsorganisationen direkt Kontakt auf. Kommt es zu einer Zusammenarbeit, werden die Flüchtlinge entweder dort oder in ihren Praxen behandelt.

Welche Unterstützung bekommen Projektmitglieder vom Projektteam?

  • Nach der Anmeldung bespricht die für Sie zuständige Kollegin aus dem Projektteam mit Ihnen die wichtigsten Informationen zum Knüpfen der Kontakte zu Flüchtlingsorganisationen und zur Behandlung von Flüchtlingen.
  • Auch bei allen später auftauchenden Fragen oder Problemen können Sie sich bei Ihren jeweiligen Ansprechpartnerinnen melden.
  • Versorgung mit Informationen und Flyern für die verschiedenen Zielgruppen (Flüchtlinge, Flüchtlingsorganisationen etc.). Dazu wurde eine Dropbox eingerichtet, auf die alle Projektmitglieder zugreifen können und so die jeweils aktuellsten Infos bekommen.
  • Die Vernetzung untereinander zu Projektgruppen wird vereinfacht.Rechtliche Fragen rund um die Behandlung der Flüchtlinge werden geklärt.
  • Es werden Fortbildungsseminare für die Kolleginnen organisiert - s. u.
  • Ein Projektleitfaden wird noch entwickelt.

In Ballungsgebieten können Projektgruppen entstehen, die gemeinsam mit den Flüchtlingsorganisationen zusammenarbeiten, sich treffen, austauschen, Intervisionsgruppen bilden, je nach Bedürfnis und Ressourcen. Ein Mitglied der Gruppe fungiert als lokale Kontaktperson zur regionalen Ansprechpartnerin.


Haben Sie Interesse mitzumachen? Dann wenden Sie sich an die Koordinatorin für Ihr Bundesland:

Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen:

Christa Ehrlich, Bielefeld, christa.ehrlich@gmx.de, Tel. 0521-175 786

Hamburg:

Claudia Fröhlich, Hamburg,  mails@claudia-froehlich.de, Tel. 040-791 44 707

Berlin, Brandenburg:

Brigita Bakmaz, Berlin, brigita@bakmaz.de, Tel. 030-44 32 76 17

Nordrhein-Westfalen:

Janina Huppertz, Düsseldorf, janina_huppertz@yahoo.de, Tel. 0211-405 1818

Mecklenburg-VP, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Hessen:

Rosemarie Kaiser, Weimar (Thür.), info@rosemarie-kaiser.de, Tel. 03643-90 85 200

Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg:

Sonja Langen, Heidelberg, naturheilpraxis@sonja-langen.de, Tel. 06221-750 10 92

Bayern:

Regina Mössner, München, r-u.moessner@web.de, Tel. 089-60 11 563

 

Als Büro wurde die Geschäftsstelle von HOG in Hamburg gewählt:

Homöopathen ohne Grenzen e.V.


Bernstorffstr. 117,

22767 Hamburg


Tel: 040 - 43 27 47 02


e-mail: info@homoeopathenohnegrenzen.de

Für die Mitarbeit als HomöopathIn ist es wichtig, dass Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Klassische Homöopathie als Schwerpunkt in Ihrer Praxis
  • fünf Jahre Praxiserfahrung
  • Anerkennung der Ethikrichtlinien

KollegInnen mit weniger als fünf Jahren Erfahrung sind ebenfalls willkommen: Sie können bei organisatorischen Angelegenheiten mithelfen wie der Kontaktierung von Flüchtlingsorganisationen, aber auch evtl. in den Behandlungen beisitzen und somit lernen und hineinwachsen.

 

Weiterbildungen

Die teils schwere Traumatisierung der Geflüchteten und die kulturellen Unterschiede sind eine besondere Herausforderung an die behandelnden KollegInnen und Kollegen. Um Ihnen darin die größtmögliche Unterstützung zu geben, haben wir bundesweit verschiedene Seminare organisiert und werden dies auch weiterhin tun:

  • Zum Thema Psychotraumatologie: Dabei geht es um Fragen wie: Woran erkennen wir, wann wir mit dem Nachfragen der Ursachen vorsichtig sein müssen? Wie können wir mit dissoziativen Zuständen durch Flashbacks umgehen? Wie erkenne ich meine eigenen Reaktionen aufgrund persönlicher Wunden? Wie kann ich mich selbst schützen? Die Seminare stießen auf eine sehr positive Resonanz bei den Teilnehmern, und das Interesse hält weiter an.
  • Zum Thema interkulturelle Kompetenz: hier geht es um die Auseinandersetzung mit der eigenen und fremden Kulturen – eine wichtige Voraussetzung zur Arbeit mit den Geflüchteten. Wo haben wir andere Selbstverständlichkeiten und Überzeugungen, andere Tabus und Erwartungen? Können wir das von den Patienten Gesagte richtig deuten und in unsere homöopathische Analyse einbeziehen? Welche Konsequenzen können oder müssen daraus für die Behandlung gezogen werden?

Über die aktuell angebotenen Seminare informieren wir Sie gerne.